Jukuren

 

Allgemeines

 

Zuerst einmal eine Begriffserklärung. Jukuren heißt "Erfahrene". Jukuren sind also Menschen mit Lebenserfahrung.

 

Karate ist ein wunderbarer Sport der für alle Alters- und Leistungsklassen was zu bieten hat. Dieses Trainingseinheit wurde speziell für Späteinsteiger ins Leben gerufen. Aber auch hier wird gefeilt und geschliffen bis das Können zum nächst höheren Gürtel erreicht ist. Wie man sieht mit Erfolg. 

 

Zuerst einmal eine Begriffserklärung. Jukuren heißt "Erfahrene". Jukuren sind also Menschen mit Lebenserfahrung.

Welche gemeinsame Ziele verfolgen nun diese "Erfahrenen" Menschen in der Ü30 Gruppe.

Grob könnte man dies wie folgt zusammenfassen. Gemeinsam fit und gesund bleiben, Spaß haben, geistig zu wachsen, effektive Selbstverteidigung zu lernen und dadurch Sicherheit zu gewinnen. Karate bietet ein optimales Hilfsmittel für diese Ziele. Darüber hinaus bietet unsere Gruppe die Möglichkeit durch gemeinsame Aktivitäten das zwischenmenschliche Miteinander zu stärken. So unternehme wir Zeltlager, Feste, gemeinsame Meditation und vieles mehr. Für unseren Vereinsbetrieb sind "Erfahrene" Menschen eine sehr wichtig Bereicherung.

Die landläufige Meinung, daß wer Karate betreiben möchte überdurchschnittlich fit, gelenkig oder sogar akrobatisch veranlagt sein muß ist falsch. Jeder kann Karate beginnen. Unabhängig vom Alter, körperlichen Gebrechen oder Behinderung. Und jeder der sich auf diesen Weg einläßt wird wachsen und Gewinn daraus ziehen können. Karate bietet sowohl für den jungen hoch motivierten Athleten als auch für voll im Leben stehenden "Erfahrenen" Menschen, welche in erster Linie einen körperlich und geistigen Ausgleich zu ihrem Alltag suchen, eine Möglichkeit dazu. Kraft, Gelenkigkeit, Ausdauer, Schnelligkeit und Konzentration werden durch Karate gestärkt. Durch die körperliche Betätigung und der intensiven Beschäftigung mit sich und seinem Körper wachsen Zufriedenheit, Selbstsicherheit im Gegenzug dazu werden Aggressionen abgebaut. Nicht umsonst sind im alten China und Japan die Kampfkünste in den Klöstern kultiviert worden. Durch lange Meditation wurden die Körper der Mönche oft ermüdet und verspannt. Die Kampfkünste schufen einen Ausgleich.

In den Kampfkünsten werden sehr viele Muskeln angesprochen. Das beanspruchen der Muskeln gibt dem Körper wieder Kraft und Geschmeidigkeit zurück. Bei dem Üben schwieriger Formen oder Bewegungen ist sehr viel Achtsamkeit und Konzentration notwendig. Dadurch haben die Kampfkünste auch einen meditativen Aspekt - Meditation in der Bewegung. Die Kampfkünste bieten einen Weg sich und den eigenen Körper zu vervollkommnen.

13.07.2008 Thomas Preiß
 

 

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